Die Radierung |
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Der Begriff "Radierung" ist abgeleitet von dem
lateinischen Wort "radere", was etwa kratzen,
wegnehmen, entfernen bedeutet. Die heutige Bedeutung des Begriffes "Radierung" ist leider
nicht eindeutig. Vom Ursprung her wird darunter eine Strichätzung
verstanden. Allerdings spricht man auch von der
"Kaltnadelradierung" (sogenannte "kalte" oder "trockene"
Verfahren bezeichnen ausschließlich mechanische Techniken,
die Ätzverfahren werden im Gegensatz dazu als "warm"
oder "nass" bezeichnet). Im Gebrauch ist auch die Bezeichnung
"Aquatintaradierung", obwohl es sich hier um eine flächenhaft
wirkende Technik handelt. Bei der
Radierung als Strichätzung wird die Druckplatte aus Metall
mit einem ätzfesten Grund beschichtet. Diese Schicht wird
mit einer Nadel oder anderen geeigneten Werkzeugen derart
geritzt, daß das blanke Metall wie eine Zeichnung
freigelegt wird. Wenn nun die Platte anschließend in die
Ätzflüssigkeit gelegt wird, werden die entstandenen
Linien in den Metallgrund hinein durch Ätzung vertieft. |
Neue und alte Techniken der Radierung und der Edeldruckverfahren -Vom "Hexenmehl und Drachenblut" zur Fotopolymerschicht - Tipps, Tricks, Anleitungen und Rezepte aus 5 Jahrhunderten
von:Wolfgang Autenrieth Broschiert Auflage: 5. überarb. u. erw. Aufl. 228 Seiten Herausgeber: Neupreis: 29,00
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